Was gute Texte(r) wert sind

Keiner will in unserer Gesellschaft so wirklich über Geld sprechen, gilt dies doch als verpönt. Dabei braucht jeder Mensch Geld zum Leben. Natürlich ist dies bei mir nicht anders. Leider ist es nun so, dass jeder überall alles am besten kostenlos oder zumindest so billig wie möglich haben will. Die Geiz-Ist-Geil-Mentalität herrscht in unserer Gesellschaft nach wie vor, da jeder nach dem ultimativen Schnäppchen sucht und Leistungen leider sehr häufig nicht adäquat bezahlt werden. Das Verhandeln der Preise ist ebenfalls so eine Sache. Überall wird mittlerweile gehandelt, was das Zeug hält. Leider ist es häufig so, dass dabei jemand auf der Strecke bleibt. Nicht selten ist dies der Anbieter bzw. Verkäufer. Es spielt keine Rolle, was dieser tatsächlich anbietet oder verkauft. Fest steht allerdings, dass jeder, der eine Ware oder eine Dienstleistung anbietet, auch davon leben können sollte. Dies ist auch bei einem Texter so. Deshalb lehne ich es ab, meine Leistungen billig zu verscherbeln und weiß darüber hinaus sehr gut, was ich verdienen muss, damit ich davon leben kann.

Immer diese lästigen Preisverhandlungen

 

Ich setze meine Preise auch nicht übermäßig hoch an, um dann genügend Spielraum zum Verhandeln zu haben. Ich halte nicht viel von solchen Verhandlungen, da sie meiner Meinung nach Zeitverschwendung sind und da es mir widerstrebt, ständig nur über die Bezahlung zu diskutieren. Außerdem würde ich versuchen, Sie übers Ohr zu hauen, wenn ich Ihnen meine Leistungen zu viel zu hohen Preisen anböte. Ich möchte aber niemanden übers Ohr hauen, sondern einfach nur von meiner Arbeit leben können. Würde ich Ihnen meine Leistungen zu billig anbieten, ginge es weder Ihnen noch mir damit gut. Mir nicht, da ich meine Arbeit nur widerwillig mache und Ihnen ebenfalls nicht, da die Qualität der Texte darunter leiden würde, was nicht in Ihrem Sinne sein kann. Ich bitte Sie dies zu bedenken, sollten Sie die auf dieser Seite angegebenen Preise als zu hoch ansehen. Überlegen Sie sich einfach, zu welchem Stundenlohn Sie arbeiten (würden).

 

Preisdrücker und die Folgen

 

Dieser Text ist entstanden, da viele Kunden versuchen, den Preis zu drücken oder mich mit vielen Folgeaufträgen zu locken, die meistens ohnehin nicht kommen. Apropos Folgeaufträge: Nicht selten höre ich, dass niedrige Preise mit einer hohen Anzahl an Folgeaufträgen gerechtfertigt werden. Da heißt es, es könne nicht viel gezahlt werden, dafür würden allerdings viele Folgeaufträge kommen. Mit solchen Aussagen lasse ich mich garantiert nicht ködern. Dies hat mehrere Gründe. Erstens kann ich gar nicht überprüfen bzw. vorher wissen, ob die Folgeaufträge tatsächlich kommen werden, schließlich bin ich Texter und kein Hellseher. Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass Sie mir überhaupt Folgeaufträge geben werden, wenn ich Ihnen Texte zu günstigen Preisen in einer miserablen Qualität liefere. Ich bin kein Akkordarbeiter und haue nicht 100 Texte zum gleichen Thema in die Tasten, um diese zu Dumping-Preisen anbieten zu können. Dies ist weder in meinem Sinn noch in Ihrem. Selbst bei mehreren Texten zu einem einzigen Thema ist häufig ein gewisser Aufwand an Recherche notwendig, damit sich die Texte auch inhaltlich noch voneinander unterscheiden. Schließlich kann ich nicht 50 oder 100 Mal genau das Gleiche in einem Text unterbringen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sie mit einer solchen Arbeit als Kunde zufrieden wären.

 

Texte für die Leser (und die Suchmaschinen)

 

Ein weiteres Problem, mit dem ich oft konfrontiert werde, ist das, dass der Erfolg eines Textes vor seiner Veröffentlichung in den meisten Fällen nur sehr schwer absehbar ist. Da helfen auch Dinge wie WDF*IDF wenig. Ich sehe ohnehin die Wirkung dieser Zauberformel als äußerst kritisch an. Natürlich sind WDF*IDF-optimierte Texte sowohl suchmaschinenoptimiert als auch leserfreundlich. Allerdings heißt dies nicht, dass ein Text deswegen automatisch zum gewünschten Erfolg führen muss. Es ist allerdings anzunehmen, dass leserfreundliche Texte mit einem Mehrwert sicherlich die besten Chancen haben werden, sowohl bei den Suchmaschinen als auch bei den Lesern gut anzukommen und dadurch gefunden und auch gelesen zu werden. Aus diesem Grunde schreibe ich genau solche Texte.

 

Was soll den am Schreiben so teuer sein?

 

Warum gibt es nur so hohe Wortpreise? Schreiben kann doch eigentlich jeder Mensch, wird es doch schließlich in der Schule gelernt. Und was jeder kann, ist doch eigentlich nicht wertvoll, oder? Solche und ähnliche Aussagen habe ich schon mehrmals gehört oder gelesen. Natürlich kann fast jeder lesen und schreiben, allerdings hat dies nichts mit den Gründen zu tun, aus denen ein Texter beauftragt wird. Wenn jeder schreiben kann, warum verfasst dann nicht jeder Kunde seine Texte selbst? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach. Fragen Sie sich nur einmal, warum jemand sich einen Chauffeur leistet, obwohl er selbst autofahren kann. Tatsächlich besitzen viele Geschäftsleute einen Chauffeur, und zwar aus dem Grunde, weil sie während der Autofahrt ihre Zeit für wichtigere Dinge nutzen können. Natürlich könnte man das auch, indem man U-Bahn oder Bus fährt. Allerdings dürfte dies den meisten Geschäftsleuten wieder zu stressig oder zu popelig sein. Warum beauftragen Sie also einen Texter bzw. warum würden Sie einen Texter beauftragen? Ganz einfach. Dadurch müssen Sie Ihre Zeit nicht mit dem Verfassen von Texten verplempern, sondern können sich auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Sie können also Ihre wertvolle Zeit für wichtigere Dinge nutzen, die Sie sonst für das Verfassen von Texten, das mehrmalige Korrekturlesen und ähnliche Dinge benötigen würden.

 

Die Leistungen für Ihr Geld

 

Um Ihnen noch einmal zu verdeutlichen, welche Leistungen Sie für Ihr Geld bekommen, möchte ich Ihnen diese an dieser Stelle aufzeigen. Es handelt sich um nichts anderes als solche Dinge, die für mich neben dem eigentlichen Verfassen von Texten anfallen.

  • Am Anfang steht immer das Schreiben von Mails zu einem Auftrag sowie das Erstellen eines Angebots. Weitere E-Mails folgen dann noch zum Schicken von fertigen Texten und Rechnungen (und leider manchmal auch Zahlungserinnerungen).
  • In der Regel muss ich mich bei einem Auftrag erst einmal mit den Produkten oder Angeboten des Kunden auseinandersetzen und diese kennen lernen, um ansprechende Texte schreiben zu können. Diese Arbeit wird auch als thematische Recherche bezeichnet.
  • Wenn alles gut geht, kommen mir nun die ersten Ideen, die ich dann versuche, möglichst sofort umzusetzen. Mit anderen Worten, es fließt jede Menge Kreativität.
  • Steht einmal ein Grundgerüst eines Textes, so heißt dies noch lange nicht, dass dieser bereits zum Abschicken an den Kunden geeignet wäre. Es folgen mehrere Phasen der Überarbeitung und Korrektur, und zwar so lange, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Da werden Formulierungen durch andere ersetzt und Dinge wie Rechtschreibung, Grammatik und verschiedene Inhalte kontrolliert und gegebenenfalls überarbeitet. Außerdem müssen Keywords noch in den Text eingebracht oder sogar wieder aus diesem gestrichen werden, wenn diese entweder zu selten oder auch zu häufig vorkommen sollten.
  • Selbstverständlich müssen auch Rechnungen zu den Texten geschrieben werden, da die Kunden solche verlangen. Außerdem gibt es da noch Dinge wie die Buchführung und die Arbeitsplanung sowie organisatorische Tätigkeiten, die alle eine Menge an Zeit in Anspruch nehmen.
  • Sollte einmal etwas nicht ganz den Kundenvorgaben oder Wünschen entsprechen, so müssen gegebenenfalls noch Korrekturen bzw. Verbesserungen vorgenommen werden.

Rechnen Sie einmal selbst nach

 

Rechnen Sie sich doch einmal selbst aus, wie viel Arbeit notwendig ist, sich in ein neues Thema hinein zu arbeiten, passende Informationsquellen und Recherchequellen für dieses Thema ausfindig zu machen, daraus einen fachgerechten sowie suchmaschinenoptimierten Text zu erstellen, diesen zu optimieren, zu kontrollieren und den Kunden mitsamt der erstellten Rechnung zuzusenden. Häufig beansprucht selbst die Erstellung eines Angebots jede Menge Zeit, die nicht bezahlt wird. Überlegen Sie sich einfach, wie lange Sie für solche Arbeiten selbst benötigen würden und setzen Sie Ihren Stundenlohn bzw. den Stundenlohn, den Sie für sich selbst beanspruchen würden, dagegen. Denn genau diesen Stundenlohn könnten Sie in der Zeit, in der ich Ihre Texte verfasse, selbst verdienen, und das mit Ihrer eigenen Kompetenz und in dem Gebiet, in dem Sie sich auskennen.